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Rock Andaluz, Nuevo Flamenco, HipHop, Pop ...

Rock Andaluz | Flamenco-Fusionen / Chill | HipHop | Flamenco Pop


Rock Andaluz

In den späten 60-er Jahren begann in Sevilla ein Rock-Kult, auch als Gegenbewegung zur „Movida“ in Madrid. Er war beeinflusst von den Amerikanern, die einen GI-Stützpunkt in Moron de la Frontera hatten.
Es bildeten sich diverse Musikgruppen, die bekannteste unter ihnen war „Smash“, sie werden als die Pioniere des Rock Andaluz bezeichnet. In ihrer Musik vereinigten sie Elemente aus Rock’n Roll, Blues und Flamenco. Mitte der 70-er Jahre wandte sich die Musik etwas mehr andalusischer Folklore zu – der Rock Andaluz war geboren. 1975 erschien von der mittlerweile legendären Gruppe „Triana“ aus Sevilla die erste LP „El Patio“. Mit  „Sombra y Luz“ schafften sie 1979 den Durchbruch. Der bereits 1983  verstorbene Sänger Jesús de la Rosa ist zum Mythos geworden, und er ist neben Paco de Lucia, Camarón und Enrique Morente einer der wichtigsten Persönlichkeiten der spanischen neuen Musik - in Sevilla wird Ende 2007 sogar eine Straße nach ihm benannt.

Weitere Infos: Hommage an die Gruppe Triana : www.margencero.es/TRIANA/index.html

Über Jesús de la Rosa: www.aireflamenco.com/tiempo/jesusdelarosa.htm


Kurze Zeit später entstanden weitere Gruppen, von denen einige noch heute musikalisch aktiv sind. Alameda, Medina Azahara, Iman, Mesquita, Cai, Guadalquivir u.a. integrierten die Flamencogitarre und den cante jondo in die Rock-Arrangements, es entstand eine Art Soft-Rock, mit sehnsüchtigem Gesang, der stark an den Flamenco erinnert.

Kenner sagen, dass der Rock Andaluz in Wirklichkeit nicht mehr existiert, jedoch führen einige Gruppen diese Tradition weiter, gemischt mit anderen Musikstilen. Es gibt auch Festivals, auf denen diese Gruppen auftreten – das bekannteste von ihnen findet jedes Jahr im April in Bornos statt:
www.festivallagodebornos.com/historia.htm
www.sierradecadiz.com/noticias/modules.php?name=News&file=print&sid=2684

Nachfolgergruppen des Rock Andaluz sind zum Beispiel

Taifa (Flamenco-Rock)
www.youtube.com/watch?v=RvewMIQw-WU&mode=related&search

Hora Zulu (in Richtung Metal, Hip Hop)
www.horazulu.com/  

O’funk’illo (Metal-, Funk-, Flamenco-Fusion).

Weitere Infos über Rock Andaluz:
groups.msn.com/RockAndaluz/eventos.msnw

Eine Übersicht aller Rock Andaluz-Formationen finden Sie hier:
www.geocities.com/maler.geo/Rock-andaluz.htm


Flamenco Nuevo - Flamenco Rock - Flamenco-Fusionen

1979 erschien auch „La Leyenda del Tiempo“ von Camarón, heute schon ein Mythos. Es begann eine neue Zeit des Flamenco mit ungeahnten neuen Möglichkeiten.

1987 enstand die LP „Blues de la Frontera“ der Gruppe Pata Negra (gegründet von den Brüdern Raimundo und Rafael Amador) – ein weiterer Meilenstein in der andalusischen Musikgeschichte. Mit ihrer Fusion von Flamenco, Blues und Rock prägten Sie die spanische Musiklandschaft. 1989 gingen die Brüder als Solisten getrennte Wege. Vor kurzem hat jedoch Rafael Amador die Gruppe Pata Negra wiederbelebt und wird von einer Reihe junger Musiker begleitet.

Dokumentarfilm „Rock de los Gitanos“  www.anda.de/index.html?/kiosk/dvds/Angel5.php

Hommage der Brüder Amador an Camarón (Video)
www.youtube.com/watch?v=41skqipca7s&mode=related&search=

Eine weitere Gitano-Band, die dem Nuevo Flamenco angehört, wurde Anfang der 80-er in Madrid gegründet: KETAMA. In Ihrer Musik findet man Elemente aus Reggae, Funk und Jazz. Heute besteht die Band aus Mitgliedern der Familie Carmona aus Granada und ist immer  noch erfolgreich. 1997 erhielten sie mit „ No estamos lokos“ einen Musikpreis für das beste Musikstück des Jahres 1996. 
www.ketamaonline.com/


Koskilleo macht eine Art Flamenco-Funk, mit einem sehr offenen Konzept und viel Improvisation. www.koskilleo.com

Eine sehr informative website über den Flamenco Joven  (junger Flamenco) und Flamenco- Fusionen finden Sie hier:
personal.redestb.es/jmcastel/index5.html

"Del Flamenco al Rap y del Rap al Flamenco"  heißt eine LP der Gruppe  Rap Kañi
http://raperos.somoshiphopradio.com/

"El Bicho" - eine 7-köpfige Band aus Madrid und Alicante, ehemals Straßenmusiker, fusionieren Flamenco mit psychedelischem Rock in Verbindung mit Videos.
www.elbicho.com
www.radiochango.com/castellano/artistas/artista.php?ID=226


Einen neuen Musikstil kreierte die aus Malaga stammende Gruppe „Chambao“ mit der Sängerin La Mari, den Flamenco-Chill. Eine 2002 erschienene gleichnamige Compilation-CD mit vielen Songs der Gruppe, die Flamenco mit elektronischer Musik und groovigen Rythmen verbindet, setzte den Startpunkt für diese spezielle Art der Chill-Musik.
„Es ist kein Flamenco pur, sondern Chambao pur ... es ist eine Vision, eine Entwicklung und eine Möglichkeit, den Flamenco vielen Menschen näher zu bringen ...“  (Zitat Chambao). Bekannt wurden sie einem großen Publikum 2005 mit ihrer CD „Pokito a Poko“.
Weitere Infos gibt es auf der Website der Gruppe: www.chambao.es

Videos bei youtube :  www.youtube.com/watch?v=B1R6sRsJxtM
www.youtube.com/watch?v=EERuDnpNEOo&mode=related&search=
www.youtube.com/watch?v=jyz621FAzAU&mode=related&search=

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