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Tourismus in Conil de la Frontera

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60 Jahre Tourismus in Conil

In die Zukunft blicken,
in der Gegenwart leben,
aus der Vergangenheit lernen.
(Spruch auf Sonnenuhr)

1953 entdeckte die spanische Filmszene das authentische Fischerdorf Conil und wurde neben San Fernando un El Puerto de Santa Maria Drehort für den Musikfilm "El Pescador de Coplas" mit dem bekannten Sänger Antonio Molina (1928-1992).


Anfang der 60-er Jahre lebten in dem Einzugsgebiet von Conil ca. 10.000 Menschen, hauptsächlich im "campo" - auf dem Land. Wirtschaftlich noch vom Bürgerkrieg gebeutelt, war die Haupteinnahmequelle die Landwirtschaft und der Fischfang - Industrie gab es so gut wie keine und viele arbeitsfähige Männer suchten sich deswegen ausserhalb Arbeit, z.B. als an der Costa del Sol, hauptsächlich auf dem Bau.

Die weiten Strände und herrlichen Pinienwälder boten für gestresste Städter aus der Umgebung, wie Sevilla und Jerez ein gute Möglichkeit die Ferien am Meer zu verbringen, somit waren sie schon Ende der 50er Jahre die ersten Touristen in Conil. Die Stadt beantragte von der Marine die Erlaubnis am Strand Holzbuden und Verkaufstände für Churros und Getränke aufstellen zu dürfen. In den Sommermonaten herrschte am Strand Los Bateles, wo auch noch die Fischerboote lagen, ein reges Treiben. Es wurden feste Zelte aufgestellt (wegen des Levante), die Familien verbrachten den ganzen Tag am Strand, es wurde gekocht, gegessen, getrunken und musiziert.

Quelle: Conil en la Memoria

Bald schon bauten sich wohlhabende Städter die ersten Ferienhäuser am heutigen Paseo Maritimo.

Die Dorfbewohner entdeckten nun eine neue Einnahmequelle : sie rückten im Sommer zusammen und vermieteten Zimmer oder ganze Wohnungen für die Urlauber.

Ausländische Touristen waren noch kaum anzutreffen, ausser ein paar Abenteurer und Individualreisende, die sich in diese Gegend verirrten - z.b. der Amerikaner "Juan Capacha".

 

 


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